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Badges und Datenschutz: Wo landen die Fotos eurer Gäste?

Sobald Gäste und Speaker für ihr Badge ein Foto hochladen sollen, kommt die Datenschutz-Frage, spätestens aus der eigenen Rechtsabteilung. Am meisten hilft dann eine einfache Regel: Daten, die gar nicht erst erhoben werden, müsst ihr weder schützen noch erklären. Diese Seite zeigt, welche Daten bei Badges von OneClickBadge überhaupt anfallen. Ob bei eurem Event insgesamt alles passt, klärt ihr mit eurer Datenschutz-Beratung, die technische Grundlage dafür steht hier.

Der Grundsatz: Was nie anfällt, müsst ihr nicht schützen

Der übliche Weg zu Bildern fürs Event-Marketing sammelt Daten an jeder Ecke: Porträts kommen per Mail, liegen in einem Ordner, wandern zur Agentur, und am Ende weiß niemand mehr, wo überall Kopien schlummern. Jede dieser Stationen ist ein Datenfluss, den ihr erklären, absichern und irgendwann wieder aufräumen müsst.

Datenminimierung dreht die Logik um: Das Werkzeug wird so gebaut, dass die heikelsten Daten euch gar nicht erst erreichen. Beim Badge heißt das konkret, dass jede Person ihr Foto selbst einsetzt und das Ergebnis selbst veröffentlicht. Ihr gestaltet das Badge und verschickt einen Link, die Gesichter eurer Gäste bekommt ihr nie zu sehen.

Die konkrete Antwort: Das Badge entsteht im Browser

Wenn ein Gast euren Link öffnet und sein Foto wählt, wird dieses Foto an keinen Server geschickt. Auch das Freistellen des Hintergrunds, rechenintensiv genug, dass man einen Upload vermuten könnte, läuft auf dem Gerät der Person. Das fertige Badge wird lokal gerendert und direkt als Datei heruntergeladen, und beim animierten Badge entsteht auch der Video-Export im Browser.

Öffentlich wird das Gesicht erst, wenn die Person das fertige Bild selbst in ihren Beitrag lädt, auf ihrem eigenen Kanal, mit ihrer eigenen Entscheidung. Für die häufigste Rückfrage eurer Gäste gibt es damit eine Antwort, die in einen Satz passt: Dein Foto bleibt auf deinem Gerät.

1
Foto wählen
Bleibt im Browser, kein Upload.
2
Gerät rechnet
Freistellen und Rendern laufen lokal.
3
Selbst posten
Erst der eigene Beitrag macht das Bild öffentlich.

Die eine Ausnahme: der Name auf dem Zertifikat

Beim Teilnahmezertifikat sieht es an einer Stelle anders aus, und die gehört ehrlich benannt: Den Namen, den eine Person auf ihr Zertifikat schreibt, speichern wir serverseitig, denn sonst wäre ihre persönliche Zertifikatsseite nach dem Schließen des Tabs nicht mehr erreichbar. Ein Foto gibt es auf dem Zertifikat nicht.

Der öffentlich prüfbare Nachweis dahinter, eine Assertion nach Open Badges 2.0, kommt ohne E-Mail-Adresse und andere direkte Kontaktdaten aus; der Name steht auf der verlinkten Zertifikatsseite, dort, wo ihn die Person selbst eingetragen hat. Und falls einmal ein Zertifikat zurückgezogen werden muss, meldet der Nachweis-Link den Widerruf. Wie der Standard im Detail funktioniert, steht hier.

Was für euch als Veranstalter übrig bleibt

Ihr fasst die Fotos eurer Gäste nie an: kein Einsammeln per Mail, kein Ordner mit Porträts, keine Weitergabe an Dienstleister. Auf unseren Servern liegt euer Event-Design, also Vorlage, Farben und Texte, und beim Zertifikat der eingegebene Name für die Nachweis-Seite. Die Details dazu stehen transparent in der Datenschutzerklärung.

So bleibt vom Thema Datenschutz vor allem das übrig, was ohnehin bei euch liegt: eure eigene Kommunikation. Wie ihr aus den selbst geposteten Bildern Reichweite für euer Event macht, zeigt der Leitfaden zum Bewerben eures Events.

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Häufige Fragen

Ist OneClickBadge DSGVO-konform?
Die Architektur ist auf Datenminimierung gebaut: Badge-Fotos werden nicht hochgeladen, Empfänger brauchen kein Konto, und beim Zertifikat wird nur der eingegebene Name gespeichert. Eine pauschale Konformitäts-Garantie kann euch allerdings kein Werkzeug geben, denn zum Gesamtbild gehören auch eure eigenen Abläufe, von der Einladungs-Mail bis zur Anmeldeliste. Welche Daten wir verarbeiten, steht vollständig in der Datenschutzerklärung.
Speichert OneClickBadge die fertigen Badges eurer Gäste?
Nein. Das personalisierte Badge wird im Browser gerendert und direkt heruntergeladen. Auf unseren Servern liegt das Design des Veranstalters, also Vorlage, Farben und Texte des Events, und beim Zertifikat zusätzlich der eingegebene Name für die Nachweis-Seite.
Braucht die Hintergrund-Entfernung nicht einen Server?
Nein, sie läuft auf dem Gerät der Person direkt im Browser, genau wie der Video-Export des animierten Badges. Das Foto verlässt den Browser auch für das Freistellen nicht, es dauert je nach Gerät nur einen Moment länger als ein Klick.
Setzt die Badge-Seite Cookies?
Auf der Badge-Seite selbst nicht: Das Badge entsteht im Browser, ohne Konto und ohne Login für Empfänger, an dem sich ein Profil festmachen ließe. Tracking- oder Werbe-Cookies setzen wir nirgends. Der Schutz vor automatisierten Zugriffen (Cloudflare Turnstile) läuft nur an zwei Stellen, beim Anlegen eines Events und beim Einlösen eines Zertifikats, und kann dort technisch notwendige Cookies setzen. Auf dem Weg vom Link zum fertigen Badge begegnet euren Gästen das nicht.

Quellen