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Zertifikat zu LinkedIn hinzufügen: so tragt ihr es ins Profil ein

Nach einem Event steht die Teilnahme oft nur in der Erinnerung. Ein Zertifikat im Profil auf LinkedIn macht sie sichtbar und dauerhaft, an einer Stelle, die andere ohnehin ansteuern. Hier lest ihr, wie Teilnehmende ein Zertifikat eintragen, welche Angaben LinkedIn abfragt und wie ein Klick das Abtippen erspart.

Was heißt „Zertifikat zu LinkedIn hinzufügen“?

LinkedIn hat in jedem Profil einen festen Abschnitt namens „Lizenzen und Zertifikate“. Ein Zertifikat hinzufügen heißt schlicht, dort einen neuen Eintrag anzulegen, der zeigt, woran ihr teilgenommen habt und wer euch das bescheinigt.

Der Eintrag sitzt weiter unten im Profil, an derselben Stelle wie ein Kurszertifikat oder eine bestandene Prüfung. Wer euer Profil ansieht, erkennt auf einen Blick, dass ihr bei einem Event dabei wart. Anders als ein Beitrag im Feed, der nach ein paar Tagen nach unten rutscht, bleibt dieser Eintrag dauerhaft dort, wo Kontakte und Personalabteilungen sowieso hinschauen.

Ihr müsst dafür nichts verschicken und kein Foto hochladen. Es reicht ein Eintrag mit Titel, Veranstalter und Datum, den LinkedIn sauber formatiert darstellt, mit Logo der Organisation, sobald sie eine Seite auf LinkedIn hat.

Schritt für Schritt: ein Zertifikat von Hand eintragen

Wenn ihr kein fertiges Zertifikat mit Link habt, tragt ihr den Eintrag selbst ein. Das dauert eine gute Minute und funktioniert am Rechner wie in der App fast gleich.

  1. Öffnet euer Profil auf LinkedIn und tippt oben auf „Profil ergänzen“.
  2. Im Menü erscheinen mehrere Abschnitte. Wählt unter „Empfohlen“ den Punkt „Lizenzen und Zertifikate“.
  3. Jetzt öffnet sich ein Formular. Tragt den Namen des Zertifikats, den Veranstalter und das Ausstellungsdatum ein.
  4. Fügt die Nachweisadresse hinzu, also die Adresse, unter der das Zertifikat im Netz liegt, und speichert.

Danach taucht das Zertifikat sofort in eurem Profil auf. Habt ihr den Abschnitt schon einmal genutzt, findet ihr dort ein kleines Pluszeichen, mit dem ihr einen weiteren Eintrag anlegt, ohne das ganze Menü durchzugehen. Falls ihr euch vertippt, bearbeitet ihr den Eintrag jederzeit über das Stiftsymbol oder entfernt ihn wieder.

1
Profil öffnen
Oben auf euer Profilbild, dann Profil anzeigen.
2
Profil ergänzen
Auf Profil ergänzen tippen, dann Empfohlen.
3
Zertifikat wählen
Lizenzen und Zertifikate hinzufügen.
4
Felder ausfüllen
Name, Aussteller, Datum und Nachweisadresse.

Diese Angaben fragt LinkedIn ab

Das Formular ist kurz, aber ein paar Felder solltet ihr sauber ausfüllen, damit der Eintrag glaubwürdig aussieht und andere ihn prüfen können. Im Kern fragt LinkedIn das hier ab.

  • Name des Zertifikats: der Titel, so wie er auf dem Zertifikat steht, in der Regel Teilnahme plus Name des Events.
  • Ausstellende Organisation: der Veranstalter, also die Organisation, die die Teilnahme bescheinigt.
  • Ausstellungsdatum: der Monat und das Jahr, in dem ihr teilgenommen habt.
  • Nachweisadresse: die feste Adresse im Netz, unter der das Zertifikat abrufbar und nachprüfbar bleibt.

Beim Feld für die Organisation lohnt es sich, den offiziellen Namen zu tippen. Findet LinkedIn dazu eine Seite, verknüpft es den Eintrag damit und blendet automatisch das Logo ein, was gleich seriöser wirkt. Das Ablaufdatum bleibt bei einem Teilnahmezertifikat leer, denn eine Teilnahme läuft nicht ab. Die Anmeldenummer ist optional: Hat euer Zertifikat eine Nachweis-ID, tragt ihr diese dort ein. Beim OneClickBadge-Button müsst ihr euch darum nicht kümmern, er übergibt die verfügbaren Angaben automatisch an LinkedIn.

Feld auf LinkedInWas ihr eintragt
Name des ZertifikatsDer Titel des Zertifikats, meist Teilnahme plus Eventname
Ausstellende OrganisationEuer Event oder eure Organisation
AusstellungsdatumMonat und Jahr des Events
AblaufdatumBleibt leer, die Teilnahme läuft nicht ab
AnmeldenummerDie Nachweis-ID des Zertifikats, falls vorhanden
NachweisadresseDer Link zum Zertifikat, den OneClickBadge mitliefert

Das Abtippen könnt ihr euch komplett sparen, wenn das Zertifikat einen eigenen Link mitbringt. Ein richtig ausgestelltes Zertifikat liefert genau das, und der Empfänger braucht dafür nicht einmal ein Konto beim Aussteller.

Der Empfänger öffnet seine Zertifikatsseite und tippt auf die Schaltfläche „Zum Profil hinzufügen“. LinkedIn geht auf, und das Formular ist schon ausgefüllt. Name, Veranstalter, Datum und die Nachweisadresse stehen bereits drin. Übrig bleibt ein Klick auf Speichern.

Technisch übergibt die Schaltfläche diese Angaben direkt an das Formular von LinkedIn, schon fertig eingesetzt. Die Nachweisadresse selbst stammt aus der gehosteten Form von Open Badges 2.0: Unter dieser festen Adresse bleibt das Zertifikat dauerhaft abrufbar und nachprüfbar. Kein Abtippen und kein vertippter Organisationsname. Für die Teilnehmenden ist es der Unterschied zwischen einem Formular und einem einzigen Klick.

Lizenzen und Zertifikate
E
Teilnahme am Event
Euer Event
Ausgestellt Juni 2026
Nachweis anzeigen
Beispiel für eure Teilnehmenden, im Profilbereich Lizenzen und Zertifikate.

Für Veranstalter: solche Zertifikate ausstellen

Ihr als Veranstalter wollt euren Teilnehmenden genau das bieten? Dann stellt ihr die Zertifikate mit OneClickBadge aus. Pro Event legt ihr ein Zertifikat an, im Look eurer Veranstaltung mit Logo und Farben. Wie das im Detail läuft und was hinter der gehosteten Form von Open Badges 2.0 steckt, lest ihr auf der Seite zu Teilnahmezertifikaten.

Zum Anlegen, Gestalten und Verwalten von Zertifikaten braucht ihr als Veranstalter ein kostenloses Konto. Eure Teilnehmenden brauchen keines und rufen ihr Zertifikat direkt über den Einlöse-Link ab.

Der Ablauf ist einfach: Ihr erstellt pro Zertifikatstyp einen gemeinsamen Einlöse-Link und verschickt ihn an die berechtigte Gruppe. Jede Person öffnet denselben Link, trägt ihren Namen und bei Bedarf einen Event-Code ein und bekommt anschließend ihre eigene dauerhafte Zertifikatsseite. Eine Teilnehmerliste oder einzelne Mails an jede Person braucht ihr dafür nicht.

Die Empfänger tragen ihr Zertifikat von dort mit einem Klick ins Profil ein. So steht die Teilnahme dauerhaft sichtbar im Profil. Ein PDF dagegen verschwindet nach dem Event meist im Downloads-Ordner. Und weil jedes Zertifikat unter einer festen Adresse liegt, könnt ihr einen einzelnen Nachweis widerrufen, falls das nötig wird.

Beispiel eines Teilnahmezertifikats im Look des Events.

Was so ein Zertifikat ist und was nicht

Ein Punkt gehört klar gesagt. Das ist kein Abschluss, den LinkedIn vergibt, und keine Prüfung, die LinkedIn abnimmt. LinkedIn stellt nur die Funktion und den Platz im Profil bereit.

Das Zertifikat ist die Bescheinigung des Veranstalters, dass jemand teilgenommen hat, ein Certificate of Attendance, wie es auf Konferenzen und in der Weiterbildung üblich ist. Es sagt aus, dass diese Person dabei war, und genau dabei bleibt es.

Genau deshalb ist die feste Adresse im Netz so nützlich. Über sie lässt sich der Eintrag jederzeit prüfen, und der Veranstalter kann ihn zurückziehen, wenn etwas nicht stimmt. Dabei speichert die gehostete Form von Open Badges 2.0 bewusst so wenige persönliche Daten wie möglich. So bleibt das Zertifikat ehrlich und belegbar, ohne mehr zu behaupten, als tatsächlich dahintersteht.

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Häufige Fragen

Kostet das Eintragen etwas?
Nein. Das Anlegen eines Eintrags im Abschnitt „Lizenzen und Zertifikate“ ist bei LinkedIn kostenlos, egal ob ihr einen Basiszugang oder Premium habt. Auch das Öffnen der Zertifikatsseite und der Klick auf die Schaltfläche „Zum Profil hinzufügen“ kosten den Empfänger nichts.
Wie lange ist so ein Zertifikat gültig?
Es dokumentiert eine Teilnahme in der Vergangenheit und läuft deshalb nicht ab. Der Eintrag bleibt in eurem Profil, solange ihr ihn nicht selbst entfernt. Der Veranstalter kann einen einzelnen Nachweis widerrufen, dann zeigt die hinterlegte Adresse im Netz an, dass er nicht mehr gilt.
Kann ich mehrere Zertifikate von verschiedenen Events eintragen?
Ja, so viele ihr wollt. Jedes Event wird ein eigener Eintrag im selben Profilabschnitt, mit eigenem Titel, Veranstalter und Datum. LinkedIn listet sie untereinander auf, sodass eure besuchten Veranstaltungen als Sammlung sichtbar werden.
Wer sieht das Zertifikat?
Der Eintrag steht in eurem Profil und ist für alle sichtbar, die euer Profil ansehen dürfen, entsprechend euren Sichtbarkeitseinstellungen. Für Kontakte, Personalabteilungen und alle, die nach euch suchen, ist die Teilnahme damit ohne Nachfrage erkennbar.
Woran erkennt man ein echtes Zertifikat?
An der Nachweisadresse. Ein echtes Zertifikat liegt unter einer festen Adresse im Netz und ist dort abrufbar, in der gehosteten Form von Open Badges 2.0 sogar maschinell prüfbar. Führt der Link ins Leere oder fehlt er ganz, ist der Eintrag nur behauptet und nicht belegt.